Erstsemester – Infos für den Start

Hier findest du einige Information und Hilfestellungen für den richtigen Einstieg in das Studium:

Studium ABC

Einige Begriffe werden dir im Studium und beim Stundenplan basteln immer wieder begegnen. Hier findest du die wichtigsten Begriffe aus der Studienordnung.

Anrechnung von Lehrveranstaltungen an anderen Universitäten

Grundsätzlich ist es möglich, auch an anderen Universitäten Lehrveranstaltungen zu besuchen und diese (bei vergleichbaren Anforderungen) vom Prüfungswesen anerkennen zu lassen. Bei Leistungen, die im Rahmen eines Auslandssemesters erbracht wurden, versucht das Prüfungswesen dir bei der Anerkennung erfahrungsgemäß nicht allzu große Hürden in den Weg zu legen. Durch ein Kooperationsabkommen zwischen den Berliner Universitäten und der Uni Potsdam ist es dir jederzeit möglich auch in Berlin Lehrveranstaltungen zu belegen.

Einführungstutorium (Selbstreflexion & Planung)

Veranstaltungen von der WiSo-Fakultät, in denen du alles zur Studienorganisation erfährst und andere Fragen zum Studium stellen kannst. Im ersten Semester ist diese Veranstaltung verpflichtend.

Einführungswoche

An dieser Stelle kurz zur Einführungswoche: In der Woche vor Beginn des Studiums veranstalten wir eine Einführungswoche. Los geht’s Anfang Oktober. Wir vom FSR geben Euch dann Tipps zum Einstieg ins Studium und können Euch von unserer Universität und vom Leben in Potsdam berichten. Alles von StudentInnen zu StudentInnen – also keine Scheu. Es gibt Einführungsveranstaltungen, Professorenfrühstück, Kneipentouren, Tutorien, Sprechstunden und Semester-Anfangs-Parties. Wo und wann? Schaut hierzu am besten am Semesterbeginn auf unsere Neuigkeiten-Seite.

Fachschaft

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, ist immer gern gesehen. Die Mitarbeit im Fachschaftsrat ist nicht so zeitintensiv wie man es sich zunächst vorstellt, sondern es kommt einfach nur auf die gute Zusammenarbeit an.

Semesterwochenstuden (SWS)

Eine Veranstaltung (Seminar, Vorlesung etc.) dauert in der Regel 1 1⁄2 Stunden und entspricht 2 Semesterwochenstunden.

Leistungspunkte (LP)

Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für den Arbeitsaufwand der Studieren-den. Dieser umfasst sowohl den Aufwand für den unmittelbaren Unterricht als auch den Aufwand für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes und für sonstige Leistungsanforderungen der Veranstaltung. Ein Leistungspunkt entspricht einer Arbeitsbelastung im Präsenz- oder Selbststudium von etwa 30 Stunden. Die gesamte Arbeitsbelastung in einem Semester, einschließlich der vorlesungsfreien Zeit, beträgt 900 Stunden, also 30 LP. Diese teilen sich auf Erstfach (20 LP) und Zweitfach (10 LP) auf. Wie viele LP du in deinen Fächern in welchem Semester machst, ist dabei dir überlassen. Du kannst auch mal mehr oder weniger LP in einem Semester machen. Erscheint dir der verlangte Arbeitsaufwand in Bezug auf die vergebenen Leistungspunkte zu hoch, kannst du innerhalb der ersten vier Wochen des Semesters Einspruch dagegen erheben.

Notenberechnung

Die Noten im jeweiligen Modul werden zu einer Modulnote zusammengefasst. In die Gesamtnote fließen (gewichtet nach ihrer LP-Anzahl) alle Noten deiner belegten Module ein.

Nachteilsausgleich

Für Studierende mit körperlicher Beeinträchtigung, Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen, Studierende mit Kindern und Studierende, die in der universitären Selbstverwaltung tätig sind, gibt es zahlreiche Nachteilsausgleiche. Genaueres ist in der Studienordnung unter § 6 geregelt und in der BAMA-O § 7 (Allgemeine Ordnung für die nicht lehramtsbezogene Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität Potsdam) geregelt.

Plagiate

Die Lehrstühle an unserer Fakultät haben in den letzten Semestern software-technisch stark aufgerüstet“, um Plagiatsversuchen von schriftlichen Arbeiten besser auf die Schliche zu kommen. Rechtlich ist festgelegt, dass in schwerwiegenden Fällen be- reits der erste Plagiatsversuch zum Ausschluss von weiteren Prüfungen (und damit indirekt zur Exmatrikulation) führen kann. Achte daher darauf, dass du in deinen schriftlichen Arbeiten alle Passagen, die du aus anderen Arbeiten übernimmst, auch wirklich entsprechend den bekannten Zitationsregeln kennzeichnest.

Prüfungen

Hier ist eine kurze Übersicht über prüfungsrelevante Begriffe und Aspekte

Vorlesung

Eine Form der Lehre aus Tagen, als Bücher noch Mangelware waren und deshalb für die breite Masse der Studierenden “vorgelesen” wurden. Der Mitnahmeeffekt bei dieser Art von Veranstaltung ist in der Regel geringer als in Seminaren. Für einen ersten groben Überblick über ein neues Stoffgebiet erfüllen sie aber oft durchaus ihren Sinn. Vorlesungen werden durch eine Klausur abgeschlossen.

(Vertiefungs)Seminar

Eine meist wesentlich effektivere Art der Lehre: In (idealerweise) kleinen Gruppen werden Themen vorgestellt und anschließend diskutiert. Voraussetzung ist natürlich, dass sich die Teilnehmer entsprechend vorbereiten, da sonst ein unsachliches Stammtischgeplauder oder ein Monolog des Semi- narleiters oder der Seminarleiterin (das wäre dann wieder eine Vorlesung …) entsteht – beides ist recht frustrierend. Seminare bieten die Chance zum Erwerb von Leistungspunkten – in der Regel durch eine Hausarbeit, Protokoll und ein Referat, teilweise ist anstatt einer Hausarbeit auch eine Klausur zum Punkterwerb möglich.

Wiederholung von Prüfungen

Jede Prüfung kannst du nur 2x wiederholen. Außerdem gibt es eine Freiversuchsregelung (§8 Abs. 4 Fachspezifische Bachelorordnung vom 04.05.2011) Wenn du mal bei einer schriftlichen Leistungen mit schlechter als ausreichend benotet wirst, hast du nach Einsicht in das Prüfungsergebnis das Recht, die Überprüfung durch einen zweiten Korrektor zu verlangen.